Ich kann mich nicht entscheiden

By Quatschkopf.Ninja / a couple of years ago
Ich kann mich nicht entscheiden

Hast du Angst davor dich falsch zu entscheiden? Das Einzige was du falsch machen kannst, ist dich nicht zu entscheiden. Lies hier warum.

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Ich kann mich nicht entscheiden.

Das Schönste an deinem Leben ist dein freier Wille, also die Macht, in jedem Moment zu entscheiden, was du tust und wer du sein möchtest. Wofür du dich entscheidest, spielt hier nicht immer die wichtigste Rolle. Entscheidend ist, dass du dich entscheidest! Denn damit nimmst du die Macht über dein Leben zurück von denjenigen, die möglicherweise bisher für dich entschieden haben. Entscheidungen, die du selbst nicht triffst, trifft nämlich immer ein anderer für dich.

Jede Entscheidung, die du selbst triffst, hilft dir dabei herauszufinden, was du wirklich willst und wer du wirklich bist. Wenn du Entscheidungen triffst, bringt dich daher jede einzelne Entscheidung einen Schritt weiter, auch jene, die sich nachträglich als falsch erweisen. Durch falsche Entscheidungen lernst du häufig erst, was du nicht willst. Das bedeutet nicht, dass du dich immer für etwas Neues entscheiden musst. Wenn du in München wohnst und überlegst, ob du nach Berlin oder nach Wien ziehen sollst, kannst du dich auch dafür entscheiden, in München zu bleiben. Eine Entscheidung, es so zu belassen, wie es ist, ist auch eine Entscheidung, wenn du sie selber triffst. Wenn du wartest, bis deine Mutter sagt »Komm und zieh nach Berlin«, und du tust es, dann war es nicht deine Entscheidung. Alles in deinem Leben beruht auf Entscheidungen. Eine Firma zum Beispiel besteht zu 100 Prozent aus Entscheidungen. Es beginnt mit der Entscheidung des Gründers, ein Unternehmen auf die Beine zu stellen. Auf diese erste Entscheidung folgen dann Tausende weitere Entscheidungen. Von tief greifenden Sortimentsentscheidungen, über die Festlegung von Preisen bis hin zur Farbe des Briefpapiers und der Auswahl der Kaffeesorte. Jede einzelne Entscheidung ist ein weiterer Baustein im Firmengerüst. Gleiches gilt für eine Familie. Sie beginnt mit der Entscheidung zweier Personen, eine Familie zu gründen, zusammenzuziehen, ein Haus zu bauen, Kinder zu bekommen und so weiter.

Das gilt für das ganze Leben. Jeder einzelne Entschluss trägt zu deinem Leben bei. Also. Übernimm Verantwortung für dein Leben und triff bewusst deine eigenen Entscheidungen.

Es ist nicht wichtig wofür du dich entscheidest, sondern dass du dich entscheidest. Falsche Entscheidungen kannst du korrigieren. Nichts entschieden zu haben, ist jedoch schwer zu korrigieren.

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Quatschkopf.Ninja

Quatschzersäbelnder, schwarzengürteltragender Ninja.

2 comments
Spifico - a couple of years ago

Im letzten Satz kommt eigentlich das Hauptproblem zu Tage: Leute wollen keine Verantwortung mehr übernehmen. Lieber andere entscheiden lassen, dann kann man schön meckern, wenn das Ergebnis einem nicht passt. Die anderen sind ja schuld, ich wollte das ja gar nicht. Hat man selbst die Entscheidung getroffen, kann man nur bei sich selbst die Schuld suchen. Letztlich ist jede Entscheidung FÜR etwas immer auch die Entscheidung GEGEN alle anderen Optionen. Dann schießt schnell die Frage in den Kopf „Was wäre wenn“ und man grübelt, ob die Entscheidung die richtige war, statt sich einfach auf das einzulassen, was die Entscheidung letztlich bewirkt hat. Das ist auch schwer abzustellen. Ertappe mich da oft genug selbst bei und gerate auch in eine Paralyse, in der ich mich nicht mehr entscheiden kann.

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