Frauen sind besser im Multitasking

Frauen sind besser im multitasking

Glaubst du Frauen sind besser im Multitasking? Laut Studien stimmt das so überhaupt nicht. Lies hier warum Multitasking aber ohnehin Quatsch ist.

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Frauen sind besser im Multitasking.

Mehrere Studien haben mittlerweile bewiesen, dass Frauen und Männer bei Multitasking-Aufgaben gleich schlecht abschneiden. Das Institut für Arbeit und Gesundheit der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung hat beispielsweise 2010 eine Studie durchgeführt, in der unterschiedliche Aufgaben während der Autofahrt durchzuführen waren.

Die Ergebnisse waren nicht nur geschlechtsneutral, sondern zeigten auch, dass Multitasking nicht im Geringsten effizienter ist als Singletasking.

Laut den französischen Neurowissenschaftlern Sylvain Charron und Etienne Koechlin liegt das daran, dass das Gehirn gar nicht dazu in der Lage ist zwei Dinge gleichzeitig durchzuführen. Vielmehr wechselt es rasant zwischen beiden Tätigkeiten hin und her.

Das Ergebnis: Du bekommst nur die Hälfte mit.

Und selbst dies funktioniert nur bei Routineabläufen. Kochen, oder Autofahren und nebenbei sprechen würde noch funktionieren. Bei zwei komplexen Aufgaben führe das Wechseln von Aufgabe zu Aufgabe aber zu Fehlern an beiden Enden. Kommt eine dritte Aufgabe hinzu, verwirft das Gehirn laut Studie sofort automatisch eine der Aufgaben. Multitasking ist keine Möglichkeit zur Effizienzsteigerung. Vielmehr ist Multitasking nichts anderes wie ADHS, ein Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsyndrom. ADHS führt laut Definiton dazu sich leicht ablenken zu lassen, Flüchtigkeitsfehler zu begehen, viel anzufangen und wenig zu Ende zu bringen. Das sieht den Effekten des Multitasking doch sehr ähnlich.

Wenn du 10 Seiten kopieren wolltest, würdest du auch nicht 2 kopieren und dich dann anderen Dingen zuwenden. Du würdest alle 10 in einem Rutsch kopieren. Bei Telefonaten oder Emails tun wir aber genau das. Wir unterbrechen zusammengehörende Handlungen und teilen unsere Aufmerksamkeit auf. Diese Halbherzigkeit führt zu Fehlern und Qualitätseinbußen. Am effizientesten arbeitest du, wenn du dich in Ruhe vorbereitest, auf die Tätigkeit einstimmst und dann Aufgabe für Aufgabe abarbeitest. Laut dem deutschen „Zeitmanagement Papst“ Lothar Seiwert spart jede Minute in der Planung zehn bis zwanzig Minuten in der Umsetzung. Wer braucht da noch Multitasking? Und je höher die Arbeitslast, desto wichtiger wird eine besonnene und gewissenhafte Vorbereitung.

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Frauen und Männer sind gleich schlecht im Multitasking. Du arbeitest aber ohnehin effizienter und qualitativ hochwertiger, wenn du gut vorbereitet und mit deiner vollen Aufmerksamkeit Aufgabe für Aufgabe abarbeitest.

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Quatschkopf.Ninja

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