Die anderen sind schuld

die anderen sind schuld

Wann immer du glaubst die anderen sind schuld an etwas, gibst du die Macht etwas daran ändern zu können gleich mit ab. Lies hier warum.

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Die anderen sind schuld.

Egal, wem du die Schuld gibst:

Deinem Ex, deinem Chef, deinen Kollegen, den Nachbarn, deinen Eltern, deinem Partner, deinen Kindern, deinen Lehrern, deinen Großeltern, der Politik, den Ausländern, den Radfahrern, der Industrie, deinem Gott, einem anderen Gott, den Lehman Brothers, der Öl-Lobby, dem Geld, den Nazis, dem Wetter, den methanfurzenden Kühen, VW, gewaltverherrlichenden Computerspielen, dem Arbeitsmarkt, deinem Horoskop, Freitag dem 13., Microsoft oder am einfachsten dem, der gerade nicht anwesend ist.

Wenn du jemand anderem die Schuld gibst, gibst du ihm die Macht gleich mit.

Das heißt, du hast nicht mehr die Macht, etwas zu ändern. Wenn jemand anders dafür verantwortlich ist, kannst du es nicht ändern. Logisch oder? Du gibst dann die Hebel zur Veränderung ab und kannst nur mehr um Veränderung betteln. Das führt zu einem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Die Suche nach dem Schuldigen ist daher immer die Weigerung, für das Leben selbst Verantwortung zu übernehmen. Aber sobald du erkennst, dass du, was auch immer da ist, erschaffen oder miterschaffen hast, hast du die Macht, etwas zu ändern.

Du selbst bereitest dein Leben zu. Manchmal verwendest du Zutaten von anderen, und manchmal lässt du andere sogar mitkochen. Aber es ist und bleibt dein Gericht, und zwar bis zum Jüngsten Gericht.

Du musst deine Suppe selbst auslöffeln, bis du den Löffel abgibst. Und auch dann bist du der einzige Kritiker, der verkostet.

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Quatschkopf.Ninja

Quatschzersäbelnder, schwarzengürteltragender Ninja.

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